Kienemund's BioSol Pellet/Solarheizung
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Betrieb des Brenners mit Nachbrennrohr und ausgebautem Stoppblech.
Ablagerungen an den Kesselwänden sind stark zurückgegangen.


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BioSol mit Nachbrenner-Rohr passend zum PX-21.

Durch dieses Rohr wird ein zirkulierender Luftstrom erzeugt. Die heissen Abgase strömen tief im Kessel aus dem Rohr und werden an der Kesselwand entlang nach vorn zum Brenner, zurückgesaugt.
Dort nehmen die heissen Brennerflammen sie durch den Spalt zwischen Brenner und Nachbrennerrohr wieder mit, eine Zirkulation entsteht.

Der übrige Abgasanteil steigt an der Rückwand des Brennraums nach oben. Durch den 2-stufigen Wärmetauscher erreichen sie schliesslich den Kamin.



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Das Nachbrennerrohr ist oben angeschrägt und sitzt unten direkt unter der Brenneröffnung. Die Kesselwände bleiben länger sauber und ohne Ablagerungen

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Kesselraum ohne Nachbrenner. Die Flammen brennen nach Verlassen des Brenner geradeaus bzw nach oben.
Die Flammtemperatur sinkt aufgrund des grossen Brennkammervolumens stark ab.
Das Stopp-Blech lenkt den Flammstrom leicht nach oben. Kesselboden und Aschekasten bleiben im kühlen Bereich. Kondensations- und Korrosionsgefahr.

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Kesselraum mit Nachbrenner. Der heisse Flammenstrom bleibt gebündelt im Nachbrennerrohr und nimmt heisse Abgase (Venturi-Effekt) zusätzlich mit. Er verlässt das Rohr über dessen gesamten Querschnitt, der Einfluss des Stopp-Bleches ist kompensiert. Dadurch bildet sich aussen, um den Nachbrenner, ein Heissluftstrom, der entgegengesetzt zum Flammenstrom gerichtet ist und die Kesselkammer komplett ausfüllt, auch im unteren Bereich der Kesselkammer und dem Aschekasten.

Am Aschebild im Kasten ist dieser inverse Luftstrom deutlich zu erkennen.

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Im Aschekasten ist vorn, unterhalb der Brennermündung, nur feinst verteilter Aschestaub zu finden. Im Kasten hinten befinden sich die groben Teilchen, die dorthin nur durch das lange Nachbrennerrohr gelangen können, also besser ausgebrannt sind. Die feinen Teilchen im Vordergrund werden vom zirkulierenden Luftstrom mitgerissen und lagern sich hier ab.
Dies beweist die Wirksamkeit des Nachbrenners.
Ohne ihn ist diese Verteilung genau entgegengesetzt:
Grobe Teilchen fallen vorn aus den Brenner direkt in den Aschekasten und sieht dem heissen Flammenbereich entkommen, die feinen Teilchen fliegen weiter nach hinten in den Kessel bzw bis in den Wärmetauscher.
Die Aschemenge einer Saison ist sehr gering.
3 Tonnen Pellets verwandeln sich in 1-2 Eimer.

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Die groben Ascheteilchen hinten im Kessel. Es gibt keine halbverbrannten Pelletrückstände.

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Verrohrungsplan, basierend auf einer Herstellervorlage.
Sommerbetrieb: HK VL/RL Mitte/unten
Winterbetrieb: HK VL/RL oben/Mitte
WW-Bereitung im Durchlauf. Liefert der solar-beladene Bereich genug Energie für WW, dann wird vom Heißwasser oben nichts benötigt, also maximaler Nutzen.

Regelung: 1x DeltaSol M.
Aufgaben:

- Mischer witterungsgeführt.
- HK-Pumpe bedarfsabhängig geregelt.
- RL-Temperatur temperaturstabilisiert.
- Konstante Druckdifferenz VL/RL per Bypassventil.
- Führung des Brenners
- Notkühlung per ext. Relais auf vorgewählten Heizkörper
- Solarkreis per Photozelle aktiviert
- Pumpe differenztemperaturgesteuert
- Bypassumschaltung